A Goodnight Kiss

Freitag, 20. November, 19:00 Uhr

vom

„Ich hatte zwei Mütter“, erklärt Irena Veisaitė, die den Holocaust überlebt hat. Die leibliche wurde von den Deutschen ermordet, die Adoptivmutter kam in einem sowjetischen Gulag ums Leben.

In diesem ergreifenden Dokumentarfilm erzählt die litauische Jüdin ihre Lebensgeschichte. Sie berichtet offen von Kindheitserlebnissen wie der Flucht aus dem Ghetto von Kaunas. Die eindringliche

Botschaft ihrer Mutter „Räche dich niemals“ wird für Irena Veisaitė zum Leitmotiv ihres Lebens. Sie studiert Germanistik, spricht fließend mehrere Sprachen und wird zu einer bemerkenswerten Humanistin. Über ihren zweiten Ehemann Grigori Kromanow lernt sie Arvo Pärt kennen. 1974 geht Irenas Tochter Alina nach England. Der zurückbleibenden untröstlichen Mutter widmet Arvo Pärt das Stück „Für Alina“.

  • Sonderveranstaltung mit Musikzugabe
    Freitag, 20. November
    19:00 Uhr Dresden-Mitte, Haus an der Kreuzkirche 6 (Rudolf-Mauersberger-Saal)

Ticketreservierung: www.osteuropaeische-filmtage.de

Zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen | Zum 50. Jubiläum „Für Alina“


IRENA litauen/Estland/Bulgarien 2025, 90 min, Regie: Giedrė Žickytė litauisch, englisch, russisch, estnisch, deutsch mit deutschen Untertiteln.

⟦MEILISEARCH_META⟧ page_priority=1 | page_searchimage=ba236260-d1f4-11f1-9bc7-1bafcc50a766 ⟦/MEILISEARCH_META⟧