Der Westwind hat den Hauptpreis #Mutausbruch gewonnen.
Evangelischer Medienpreis 2026
vom , verfasst von Conrad Jenschke
Unter dem Motto „EUER GEMEINDEBRIEF – EUER MUTAUSBRUCH“ wurde am 14. August 2026 der evangelische Medienpreis 2026 verliehen.
Der Westwind konnte die Jury überzeugen und hat den Hauptpreis gewonnen. Aus dem Redaktionsteam sind Matthias Weigel und Conrad Jenschke zur Preisverleihung gefahren und konnten nichts ahnend diese hohe Auszeichnung entgegennehmen.
Wir danken der Jury, und allen, die diesen Preis möglich gemacht haben: dem Evangelischen Medienverband Sachsen e. V., der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen, der Ehrenamtsakademie, Gemeindebrief.de, der evangelichen Verlagsanstalt Leipzig, der Sonntag, der Bank für Kirche und Diakonie und der Gemeindebriefdruckerei.
Diese Auszeichnung zeigt uns, dass wir etwas sehr richtig gemacht haben und unser Konzept, die stetige redaktionelle Ausführung und das Layout überzeugen. Darauf sind wir als Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit und Redaktionsteam sehr stolz. Eine Leistung an der wir im Team alle beteiligt sind.
Unseren Dank geben wir aber auch an alle weiter, die mit Themenvorschlägen und Artikeln, sowie in Lektorat und Korrektur eine großen Beitrag zu jeder Ausgabe liefern.
Darüber hinaus danken wir auch dem Kirchenvorstand und den Kirchgemeindevertretungen, sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die uns nicht nur Vertrauen in unsere Arbeit entgegebracht, sondern diesen neuen Weg von Anfang an unterstützt und die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt haben.
Laudatio für den Hauptpreis an die Gewinnergemeinde Dresden-West für das Magazin „Westwind“
Am Montagabend, den 16. Januar 2023, muss es ein ziemliches Brausen in Dresden-Gorbitz gegeben haben. Gegen 21 Uhr stand jedenfalls fest, dass das neue Magazin, das künftig aus fünf Gemeinden im Dresdner Westen berichten sollte, WESTWIND heißen würde.
Im Editorial der ersten Ausgabe im Juni 2023 schrieben Sie: „Wind heißt Veränderung. ( ... ) Wind, das ist Bewegung.“ Und weiter: „So soll auch unser Westwind sein.“ Rückblickend kann man sagen: Der Name war und ist Programm.
Denn „Westwind“ ist nicht einfach ein Gemeindebrief in neuem Gewand. Es ist ein bewusster Aufbruch. Ein Magazin, das mit den gewohnten Mustern kirchlicher Kommunikation bricht und Kirche so erzählt, wie Menschen heute Geschichten lesen möchten.
Es ist bekannt, dass Menschen gern etwas über Menschen erfahren wollen. Genau die stehen im Vordergrund – mit ihren Projekten, Fragen, Hoffnungen und dem, was ihnen begegnet. Drei Magazinausgaben im Jahr, ergänzt um sechs Terminübersichten. Wer den „Westwind“ aufschlägt, trifft auf ein Kirchspiel, das so vielfältig ist wie der Dresdner Westen selbst: fünf ehemals eigenständige Gemeinden, Neubaugebiete und Gründerzeitviertel, dörfliche Strukturen und städtisches Leben. Diese Vielfalt wird hier nicht einfach dokumentiert – sie wird – Dank Lektorat – in journalistisch hochwertigem Schreibstil erzählt.
Sie brachten thematische Ausgaben heraus – etwa zum Frieden. Und Ihre Gestaltung erinnert eher an ein hochwertiges Stadtmagazin, als an einen klassischen Gemeindebrief.
Bemerkenswert ist zudem: Dieses Magazin entsteht vollständig ehrenamtlich. Mit großem Engagement, journalistischem Anspruch und dem Mut, neue Wege zu gehen und sich im Quartier zu zeigen.
Genau darin liegt der Mutausbruch, den wir heute auszeichnen. Denn Mut bedeutet nicht nur, etwas anders zu machen. Mut bedeutet:
- darauf zu vertrauen, dass sich auch neue Leute erreichen lassen, wenn man etwas verändert.
- Dass gute Geschichten Gemeinschaft stiften.
- Und dass Kirche dort sichtbar wird, wo sie das Leben der Menschen berührt.
Der Wind lässt sich bekanntlich nicht festhalten. Aber man spürt, wenn er etwas in Bewegung bringt.
„Westwind“ hat genau das geschafft. Aus einer Idee ist ein frischer Wind für die kirchliche Publizistik geworden – einer, der nicht nur durch die Straßen des Dresdner Westens weht, sondern weit darüber hinaus.
Herzlichen Glückwunsch zum Hauptpreis „Mutausbruch“ 2026 – ein Gutschein der Gemeindebriefdruckerei im Wert von 1.000 Euro!
Tobias Bilz
Landesbischof der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen