Gemeinsam geht es besser
Neues aus dem Kirchspiel
vom , verfasst von Thomas Pawlik
Für ein Kirchspiel ist wichtig, dass alle Gemeinden bei bestimmten Themen in die gleiche Richtung schauen. Zum Beispiel, wenn es um gemeindeübergreifende Bestellungen geht oder um besondere Veranstaltungen, die alle Gemeinden gleichermaßen durchführen. Wenn wir solche Vorhaben bündeln, können wir als Kirchspiel Kraft, Zeit und Finanzen einsparen.
Gemeinsam denkt es sich am besten, wenn sich alle Kirchgemeindevertretungen zusammensetzen. So ein großes Treffen gab es das erste Mal bereits voriges Jahr im Juni in der Hoffnungskirche. Dieses Treffen wurde von allen Anwesenden als gut und zielführend empfunden. Alle waren der Meinung, dass wir so eine Begegnung wiederholen sollten.
Wir haben uns somit in dieser großen Runde im Februar wieder getroffen, diesmal in Gorbitz. Als Themen standen im Raum:
- Dankeschön-Feste für Ehrenamtliche
- Geschenk an die Konfis
- gemeinsames Kirchspielfest
Nach einer ausführlichen, kommunikativen Kennenlern-Andacht von Pfarrerin Eymann haben wir in Kleingruppen zu den Themen beraten. Dabei wurde darauf geachtet, dass in allen Gruppen jede KGV vertreten war.
In einer Gruppe haben wir die Wertschätzung der Ehrenamtlichen in den Vordergrund gestellt. Gemeinde lebt vom Ehrenamt und braucht das Ehrenamt. Der KV und die KGV sind ja auch überwiegend ehrenamtlich aufgestellt. Mir fällt da eine Formel ein: Gemeinde ist gleich Gemeinschaft. Daraus folgen ein gemeinsames Tun und gegenseitige Unterstützung in Wort und Tat, auch im Ehrenamt. Gemeinde verstehe ich als Solidargemeinschaft.
Die Gruppe sprach darüber, wie sinnvoll es ist, dass jede Gemeinde ein Dankeschön-Fest für sich organisiert oder ob es sinnvoller ist, wenn zwei oder drei Veranstaltungen wechselnd in unseren Gemeinden gefeiert werden. Die Erfahrung aus diesem Jahr führte zum Konsens, dass wir drei Feiern an drei Orten ausgestalten, zwei davon abends, eine am Nachmittag. Ein Gewinn ist, dass jede und jeder einen passenden Termin wählen kann. Wir haben festgestellt, dass von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wurde und Menschen aus verschiedenen Gemeinden zusammenkamen.
Der Gruppe „Konfi-Geschenk“ war wichtig, dass es ein „wertvolles“ Geschenk sein soll, woran sich die Konfis noch lange erinnern können, zum Beispiel ein Kreuz. Der KV begrüßt diese Idee, weil das Kreuz ein wichtiges Symbol für uns ist, welches seine Bedeutung über die Zeit nicht verliert. Jede Konfirmandin und jeder Konfirmand im Kirchspiel erhält ein Kreuz und darüber hinaus eine individuelle Gabe der einzelnen Gemeinden mit Bezug auf die Konfizeit beziehungsweise die Konfirmation.
Das dritte Thema: In Zukunft wollen wir als Kirchspiel im Jahreswechsel mal ein Kirchspielfest, mal örtliche Gemeindefeste feiern. Das war das Ergebnis der Gruppe „Kirchspielfeste“. Es ist gut, ein gemeinsames Fest zu haben. Aber es ist ebenso wichtig, ein Fest vor Ort und in der Gemeinde erleben zu können.
Der KV will auch nächstes Jahr wieder alle aus den KGV einladen und gemeinsam kirchspielweite Themen beraten. Zum Beispiel können wir uns mit dem Thema beschäftigen, wie wir Menschen gewinnen, sich bei uns ehrenamtlich einzubringen. Das beschäftigt uns gerade auch im Blick auf die KV- und KGV-Wahl 2026.
Thomas Pawlik, KV-Vorsitzender