Jüdischer Geschichte in Dresden auf der Spur

185 Jahre Einweihung Semper-Synagoge

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Für das sächsische Themenjahr Tacheles zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 hat die Kultur-, Ingenieur- und Wissenschafts-Gesellschaft e. V. (KIW-Gesellschaft) zwei Ausstellungen vorbereitet. Sie erzählen die Geschichte der Juden in Deutschland und werden in verschiedenen Einrichtungen gezeigt. Vom 17. Juni bis zum 31. Juli ist in der Heilandskirche Dresden-Cotta eine der Ausstellungen – „185. Jahrestag der Einweihung der Semper-Synagoge“ – zu sehen. Der Verein hatte bereits 2023 in der Heilandskirche die Ausstellung „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gezeigt.

Die Schau wurde vergangenes Jahr geschaffen. Sie besteht aus 12 Roll-Ups, auf denen die Geschichte der Entstehung, des Bestehens und des tragischen Untergangs des herausragenden Werkes des Architekten Gottfried Semper – der Synagoge in Dresden – dargestellt wird.

Die Ausstellungseröffnung findet zum Cotta-Treff am 17. Juni um 19:30 Uhr statt.

Die KIW-Gesellschaft e. V. existiert in Dresden seit 2001. Sie leistet gemeinnützige Arbeit im Bereich Integration für russischsprachige Einwohner Dresdens. Seit 2015 ist eines der Tätigkeitsfelder des Vereins die Erstellung von Ausstellungen über die Geschichte, Kultur und Traditionen Deutschlands.

Der Verein wird von dem professionellen Künstler und Designer Konstantin Arkush geleitet, der auch das Projekt für diese Ausstellung entworfen hat. Zu sehen sonntags nach den Gottesdiensten und von 14:00–17:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

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