Neues aus dem Kirchspiel

vom , verfasst von Thomas Pawlik

Das Jahr 2024 hat für unser Kirchspiel wieder mehrere Herausforderungen parat:

Seit Jahren nimmt die Zahl der Mitglieder in der Landeskirche ab. Daraus resultiert eine Stellenoptimierung in allen Bereichen. Damit auch in Zukunft die Gemeinden über hauptamtlich Mitarbeitende verfügen können, werden seit Jahren Gemeinden zusammengefasst. Unser Kirchspiel ist ein Resultat dieser Strukturveränderungen. Zuletzt trat 2021 die Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung in unser Kirchspiel ein. Solche größeren Gemeinden mit einer gemeinsamen hauptamtlichen Mitarbeiterschaft sind vorteilhaft, wenn es um Vertretungen geht. Oder wenn in der Jugendarbeit oder in der Musik größere Projekte und Angebote gestaltet werden. Mit dem Bewusstsein, dass ein Kirchspiel mehrere „Kirchtürme“ hat, ist die Arbeit kirchturmübergreifend besser möglich. In der Tat können wir im Kirchenvorstand (KV) beobachten, dass es in vielen Bereichen ein Zusammenwachsen unseres Kirchspieles gibt.

Sie werden jetzt fragen: Was bedeutet die Strukturreform zahlenmäßig. Wie viele Hauptamtliche bleiben uns erhalten? Wie verteilen wir zukünftig die verschiedenen Aufgaben? Im Zusammenwirken mit der Landeskirche kommen da herausfordernde Aufgaben auf den KV und die Mitarbeiterschaft zu.
Daneben wollen wir einen Schwerpunkt bei der diakonischen Arbeit setzen. Diakonisches Wirken ist ein zentrales und wichtiges Element in unserer christlichen Gemeinschaft. Wir sind durch unseren Glauben beauftragt, diakonisch tätig zu sein, vom Besuchen bis zur Hilfe und Unterstützung besonders für ältere und kranke Gemeindeglieder. Um diesem Auftrag zu entsprechen, möchte der Kirchenvorstand einen Diakonieausschuss ins Leben rufen und hofft, dass sich Menschen finden, die dessen Arbeit mit Leben füllen.

Eine besondere Herausforderung ist die regelmäßige Gestaltung von Kindergottesdiensten. Leider ist die Zahl der Kindergottesdienstmitarbeitenden in den Gemeinden gering. Das kann daran liegen, dass Interessierte Bedenken haben, ob sie den Ansprüchen an diese Aufgabe gerecht werden können. Das Gestalten eines Kindergottesdienstes ist bei manchen Themen anspruchsvoll. Aber die Verkündigung ist auch sehr vielfältig, wobei jede und jeder seinen eigenen Stil einbringt. Es besteht kein Anspruch auf eine perfekte Verkündigung. Zudem sind für jeden Kindergottesdienst ein Thema und das Material bereits vorhanden. Es kommt darauf an, sich damit vertraut zu machen und die Kinder daran teilhaben zu lassen. In den Kirchgemeindevertretungen fragen wir, wie wir Menschen für den Kindergottesdienst gewinnen können und welche Unterstützung sie brauchen. Gern können wir dazu auch mit Interessierten ins Gespräch kommen.

Der Kirchenvorstand hat schon jetzt viele Aufgaben für das neue Jahr im Blick und freut sich über Anregungen und aktive Unterstützung.

Thomas Pawlik
KV-Vorsitzender

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