Unterschiedliche Erwartungen an den Gottesdienst

KGV Briesnitz

vom

Im Zwischenbericht der Landeskirche zum Prozess „Kirche im Wandel“ wird als Zielvorstellung eine „offene, einladende und gewinnende Kirche“ genannt. Diesem Ziel ist die Briesnitzer Kirchgemeindevertretung auf ihrer jährlichen Klausur im November nachgegangen. Wir sind auf das Problem gestoßen, dass es doch sehr unterschiedliche Erwartungen gerade an den Gottesdienst gibt. Unsere Gottesdienste sind oft nicht gut besucht, meistens fehlt die jüngere Generation. Die älteren Gemeindeglieder sind nach wie vor an den traditionellen liturgischen Formen und einem Liedgut interessiert, das sie aus ihrer Kindheit und Jugend kennen. Die Texte der Lieder sind für junge Christen oft nicht mehr verständlich. Wir haben aber Gott sei Dank auch eine lebendige Junge Gemeinde. Besucht man mal als Älterer einen Jugendgottesdienst, merkt man, wie weit die Formen des Gottesdienstes auseinanderdriften. Eine Frage, der wir nachgehen, ist: Wie bringt man die verschiedenen Erwartungen zusammen? Ein Ansatz sind unsere zweimal jährlich stattfindenden Planungstreffen, in denen sich alle Gemeindekreise begegnen und austauschen. Eines ist jedenfalls beruhigend: Der Glaube verbindet – auch wenn seine Formen zum Teil weit auseinandergehen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage der ehrenamtlichen Mitarbeit in den Gottesdiensten. Hier wird es zunehmend schwieriger, die Dienste abzusichern: Kirchner, Begrüßungsdienst, Lektoren, Mitarbeit bei praktischen Fragen. In letzter Zeit klaffte immer wieder mal eine Lücke. In unserer Gemeindeversammlung am 18. Januar wollen wir werben, sich zu beteiligen. Wir wollen Profile für die einzelnen Aufgaben entwickeln, Interesse wecken, mitzuarbeiten.

Ihre KGV Briesnitz

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